Kapitel
Einführung
[00: 00: 00]Eon Engelbrecht stellt Dr. Clifford Yudelman vor von OptiSmile um zu besprechen, wie sich der Knochenschwund nach der Menopause auf die Gesundheit von Kiefer, Zahnfleisch und Zahnimplantaten auswirkt.
Osteoporose und Kieferknochengesundheit
[00: 00: 58]Osteoporose reduziert die Höhe des Alveolarknochens und führt zu lockeren Zähnen und Zahnfleischrückgang. zahnärztliche Untersuchungen mit Röntgenstrahlen sind für die Früherkennung von entscheidender Bedeutung.
Medikamente und Heilungsrisiko
[00: 02: 13]Orale und intravenöse Bisphosphonate sowie Denosumab können Kiefernekrosen verursachen. Patienten sollten sich vor Beginn der Behandlung mit diesen Medikamenten einer zahnärztlichen Untersuchung unterziehen.
Warnzeichen, auf die Sie achten sollten
[00: 05: 03]Bei Patientinnen nach der Menopause kann es zu lockeren Zähnen, Empfindlichkeit oder einer langsamen Heilung kommen. Dies können frühe Anzeichen einer verringerten Knochendichte sein.
Beurteilung der Knochengesundheit beim Zahnarzt
[00: 06: 48]Zahnärzte erheben die Krankengeschichte, führen DEXA-Scans durch und verwenden Röntgenaufnahmen oder CBCT, um die Knochendichte zu beurteilen, insbesondere vor Implantaten oder Operationen.
Wechselwirkung zwischen Zahnbehandlungen und Osteoporose
[00: 08: 25]Implantate können den Knochen stimulieren, bei der Extraktion ist jedoch Vorsicht geboten, insbesondere bei Bisphosphonat-Anwendern. Chronische Entzündungen verschlimmern den Knochenschwund.
Präventive Strategien für die Gesundheit der oralen Knochen
[00: 10: 16]Verwenden Sie extra weiche Zahnbürsten, PRF und Lasertherapie. Häufig Zähne putzen und Kontrolluntersuchungen helfen, Knochenveränderungen zu überwachen.
Implantatplanung bei geringer Knochendichte
[00: 12: 59]Eine individuelle Implantatplanung kann spezielle Implantate, eine längere Heilung oder den vollständigen Verzicht auf Implantate bei Hochrisikopatienten umfassen.
Ernährungs- und Nahrungsergänzungsberatung
[00: 14: 44]Kalzium, Vitamin D und eine Hormonersatztherapie unterstützen die Knochengesundheit. Vermeiden Sie säurehaltige Getränke, die den Zahnschmelz und die Knochen schwächen.
Häufigkeit der Zahnarztbesuche bei Osteoporosepatienten
[00: 18: 26]Patienten sollten alle sechs Monate einen Termin wahrnehmen – bei aktivem Knochenschwund oder Zahnfleischerkrankungen auch häufiger. Regelmäßige Röntgenaufnahmen sind unerlässlich.
Top-Empfehlung für besorgte Patienten
[00: 19: 52]Sorgen Sie für die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Arzt. OptiSmile bietet digitale und kostenlose Online-Beratungen zur Erstellung personalisierter Pflegepläne.
Andere
[00: 22: 30]Besuchen Sie optismile.co.za oder buchen Sie per WhatsApp unter 071 140 0396 einen Beratungstermin. Achten Sie während und nach den Wechseljahren aktiv auf Ihre Mundgesundheit.
Abschrift
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (0:05 – 0:43)
Willkommen bei „Save Your Money, Save Your Teeth“, dem Podcast, in dem Neugier auf Zahnmedizin trifft – direkt von den Experten. Ich bin Eon und werde wieder von Dr. Clifford Yudelman von OptiSmile unterstützt, der uns hilft, alles herauszufinden, was Sie wissen müssen.
Heute geht es darum, wie sich postmenopausaler Knochenschwund auf Kiefer, Zahnfleisch und sogar Zahnimplantate auswirken kann – und was Sie tun können, um Zähne und Knochen stark zu halten. Lassen Sie uns also eintauchen.
Dr. Yudelman, herzlich willkommen zurück.
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (0:43 – 0:57)
Danke. Danke, dass ich wieder hier sein darf. Schön, wieder mit Ihnen zu sprechen.
Ja, ich freue mich schon auf die nächsten zehn Podcasts. Heute ist Nummer 10 – und im Handumdrehen sind wir bei Nummer 71.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (0:58 – 1:08)
Ausgezeichnet. Dr. Yudelman, ich möchte Sie zunächst fragen, wie sich Osteoporose auf Ihre Kieferknochendichte und Ihre allgemeine Zahngesundheit auswirkt.
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (1:09 – 2:12)
Dabei sind einige wichtige Punkte zu beachten: Osteoporose verringert die Höhe des sogenannten Alveolarknochens, also des Knochens, der Ihre Zähne umgibt.
Wenn Sie einen Zahn verlieren, verschwindet auch der Knochen. Der Alveolarknochen ist der Stützknochen, der jeden Zahn umgibt. Schwindet er, führt dies zu erhöhter Zahnbeweglichkeit und freiliegender Wurzel – oder Rezession.
Studien haben gezeigt, dass Frauen nach der Menopause mit geringer Knochendichte eine deutlich dünnere Unterkieferrinde haben – das entspricht der Dicke ihres Kieferknochens im Röntgenbild. Dieser Verlust kann den Zahnfleischrückgang beschleunigen und die Zahnfleischbehandlung erschweren.
Die gute Nachricht ist, dass Routine-Röntgenaufnahmen diese Veränderungen oft lange vor dem Auftreten von Symptomen zeigen können.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (2:13 – 2:21)
Okay. Und welche Osteoporose-Medikamente beeinträchtigen am häufigsten das Mundgewebe oder die Heilung?
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (2:22 – 5:02)
Am gebräuchlichsten sind orale Bisphosphonate – diese Medikamente werden vielen Patienten mit Osteoporose verabreicht.
Ein Hauptrisiko ist die sogenannte Kiefernekrose (MRONJ), eine medikamentenbedingte Osteonekrose des Kiefers. Wenn Sie diese Medikamente einnehmen und Ihnen ein Zahn gezogen wird, kann der Knochen buchstäblich absterben und nicht richtig heilen.
Aus diesem Grund wird ein proaktiver Arzt einen Patienten vor der Verabreichung dieser Medikamente an den Zahnarzt überweisen, um sicherzustellen, dass alle Extraktionen oder Wurzelbehandlungen zuerst behandelt werden.
Ein weiteres Medikament ist Denosumab – es ist schwerer auszusprechen, birgt aber ein noch höheres MRONJ-Risiko.
Dann gibt es noch die intravenösen Bisphosphonate, die bei Krebs eingesetzt werden. Diese bergen das höchste Risiko, und in diesen Fällen verzichten wir im Allgemeinen vollständig auf Implantate.
Wenn Sie bereits orale Bisphosphonate einnehmen, konnte eine „Medikamentenpause“ (ein Absetzen der Medikation) das Risiko nicht verringern. Daher sollte idealerweise jede zahnärztliche Behandlung vor Beginn der Einnahme dieser Medikamente abgeschlossen sein.
Wenn dies auf Sie, Ihre Mutter oder Ihre Tante zutrifft, lassen Sie vor der Einnahme des Medikaments eine gründliche zahnärztliche Untersuchung durchführen, vorzugsweise mit 3D-Röntgenaufnahme. Das ist viel sicherer.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (5:03 – 5:16)
Und Dr. Yudelman, gibt es irgendwelche Frühwarnzeichen in ihrem Mund, auf die Patientinnen nach der Menopause achten sollten?
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (5:16 – 6:47)
Ja, definitiv. Neben den üblichen Wechseljahrsbeschwerden können Frauen bemerken, dass sich ihre Zähne locker anfühlen oder verschieben – ohne Anzeichen einer Zahnfleischerkrankung.
Insbesondere bei Zahnrückgang können sich Lücken zwischen den Zähnen bilden. Auch die Empfindlichkeit gegenüber Kälte oder Süßigkeiten kann zunehmen.
Und wenn die Heilung nach einer gründlichen Reinigung oder Extraktion verzögert ist – selbst ohne Einnahme von Medikamenten – könnte dies ein Anzeichen für zugrunde liegende Knochenprobleme sein.
Wir neigen dazu, Osteoporose als eine „Hüftfraktur“ zu betrachten, doch Kieferknochenschwund ist eine reale Erscheinung und zeigt sich oft zuerst im Mund.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (6:48 – 6:56)
Und wie beurteilen Sie die Knochengesundheit bei einer zahnärztlichen Untersuchung? Worauf achten Sie?
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (6:56 – 8:24)
Zunächst gehen wir die Krankengeschichte gründlich durch. Viele Frauen geben zwar „Osteoporose“ an, aber nicht die Medikamente, deshalb fragen wir immer nach.
Wir fordern auch ihre Knochenscan- oder DEXA-Ergebnisse an oder kontaktieren bei Bedarf sogar ihren Arzt.
Anschließend untersuchen wir Röntgenaufnahmen – insbesondere Panorama- oder Bissflügelaufnahmen –, um den Knochenverlust zu beurteilen. In komplexen Fällen verwenden wir eine 3D-DVT-Aufnahme, um genaue Messungen von Knochenvolumen und -dichte zu erhalten.
Wenn jemand an Osteopenie leidet – also an geringer Knochendichte, aber noch nicht an Osteoporose – sind wir bei Implantaten und Operationen besonders vorsichtig und empfehlen möglicherweise eine Vorbehandlungsplanung oder eine Zusammenarbeit mit dem Arzt.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (8:25 – 8:33)
Können Zahnbehandlungen tatsächlich den Verlauf von Osteoporose beeinflussen – oder umgekehrt?
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (8:33 – 10:15)
Ja, in vielerlei Hinsicht. Ein Beispiel ist die funktionelle Belastung – manchmal setzen wir nach einem Implantat eine provisorische Krone ein, die leichten Druck ausübt und so das Knochenwachstum anregen kann.
Wenn jemand jedoch Bisphosphonate einnimmt, muss die Extraktion äußerst vorsichtig erfolgen – am besten von einem Spezialisten –, um eine Nekrose zu vermeiden.
Chronische Zahnfleischentzündungen führen außerdem zu Knochenschwund. Deshalb sind eine einwandfreie Mundhygiene und regelmäßige professionelle Zahnreinigungen in diesen Fällen so wichtig.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (10:16 – 10:29)
Welche Präventionsstrategien können den oralen Knochen bei Patienten mit Osteoporose schützen?
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (10:30 – 12:59)
Weiche Zahnbürsten sind das A und O – auch bei elektrischen Zahnbürsten empfehlen wir extraweiche Bürstenköpfe.
Einige Patienten profitieren von Chlorhexidin-Spülungen, insbesondere wenn die Arthritis die Fingerfertigkeit beeinträchtigt.
Wir verwenden außerdem Low-Level-Laser, PRF (plättchenreiches Fibrin) aus Ihrem eigenen Blut, um die Heilung zu fördern, und Beißschienen, um Bruxismus-bedingte Traumata zu verhindern.
Außerdem sollten die Patienten häufiger zum Röntgen gehen – alle 12 bis 18 Monate statt alle 3 Jahre – um Knochenveränderungen zu verfolgen.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (12:59 – 13:09)
Wie sollte die Implantatplanung für jemanden mit geringer Knochendichte angepasst werden?
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (13:09 – 14:43)
Wenn jemand mit der Einnahme von Bisphosphonaten beginnen soll, können wir zunächst die Implantation beschleunigen – oder den Patienten an einen Parodontologen überweisen, der eine stufenweise Behandlung mit Knochentransplantation durchführt.
Wir wählen auch Implantate aus, die für eine bessere Osseointegration in geschädigtem Knochen ausgelegt sind und längere Heilungszeiten ermöglichen – 3 bis 4 Monate oder mehr.
Bei Patienten, die bereits intravenös Bisphosphonate erhalten, vermeiden wir Implantate jedoch normalerweise vollständig.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (14:44 – 14:54)
Gibt es Ernährungs- oder Nahrungsergänzungstipps, die sowohl die Knochen- als auch die Zahngesundheit unterstützen?
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (14:54 – 17:58)
Ja, und ich möchte auch auf die Hormonersatztherapie (HRT) eingehen.
Die alte Studie, die eine Hormonersatztherapie mit Brustkrebs und Herzerkrankungen in Zusammenhang brachte, war fehlerhaft – heute wissen wir jedoch, dass eine Hormonersatztherapie tatsächlich vor Knochenschwund, Alzheimer, Muskelschwund und Herzerkrankungen schützen kann.
Ein Östrogenpflaster (zweimal wöchentlich gewechselt) und eine Progesteronpille (wenn Ihre Gebärmutter noch vorhanden ist) sind sicher, wirksam und erschwinglich.
Was Nahrungsergänzungsmittel betrifft:
- Kalzium: 1200 mg/Tag
- Vitamin D: 2000 IE
- Möglicherweise Vitamin K2
Auch das Kauen von ballaststoffreichem Obst und Gemüse (wie Äpfeln und Karotten) trägt zur Stimulierung der Knochen bei.
Vermeiden Sie säurehaltige Getränke wie Mineralwasser, Diätlimonaden und künstliche Orangensäfte – diese können Kalzium aus Ihren Zähnen und Knochen auslaugen.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (18:26 – 18:36)
Wie oft sollte jemand mit Osteoporose zum Zahnarzt gehen?
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (18:37 – 19:40)
Mindestens alle 6 Monate. Bei Zahnfleischerkrankungen oder schnellem Knochenabbau kann jedoch auch ein Eingriff alle 3 Monate erforderlich sein.
Röntgen alle 12 bis 18 Monate, bei Entzündungen 3–4 Mal jährlich Hygienebesuche.
Im Gegensatz zu einem gesunden 25-Jährigen kann es bei einer Person mit Osteoporose zu schnellem Knochenschwund kommen, daher ist eine engmaschige Überwachung unerlässlich.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (19:41 – 19:51)
Und zum Schluss: Was ist Ihre wichtigste Empfehlung für Patientinnen nach der Menopause, denen ihr Lächeln und ihre Knochengesundheit am Herzen liegen?
[Dr. Clifford Yudelman – OptiSmile] (19:52 – 22:15)
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Zahnarzt und Ihr Arzt miteinander kommunizieren – insbesondere, wenn eine Operation oder die Einnahme von Medikamenten erforderlich ist.
Bei OptiSmile bieten wir eine 90-minütige digitale Beratung inklusive CBCT-3D-Scans an. Wir nutzen sogar KI, um den Knochenaufbau im Laufe der Zeit zu verfolgen.
Bei Bedarf verweisen wir Sie an erstklassige Parodontologen oder Kieferchirurgen in Kapstadt, Johannesburg oder wo auch immer Sie sich befinden.
Und vergessen Sie nicht: Wir bieten eine kostenlose 30-minütige Videoberatung an, um alle zu unterstützen, die sich nicht sicher sind, wo sie anfangen sollen. Kontaktieren Sie uns einfach.
[Eon Engelbrecht – E-Radio-SA] (22:30 – 22:55)
Besuchen Sie für Buchungen optismile.co.za oder WhatsApp 071 140 0396.
Dr. Yudelman, nochmals vielen Dank!
Haftungsausschluss: Der Inhalt dieses Podcasts „Save Your Money Save Your Teeth“ an Medical Mondays dient ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Es ist nicht als zahnärztliche oder medizinische Beratung gedacht. Die von Dr. Clifford Yudelman und etwaigen Gästen geäußerten Erkenntnisse und Meinungen sollen ein besseres Verständnis der Zahngesundheit, vorbeugender Maßnahmen und des allgemeinen Wohlbefindens fördern, sollten jedoch nicht als professionelle zahnärztliche oder medizinische Empfehlungen interpretiert werden.Dr. Clifford Yudelman diagnostiziert, behandelt oder bietet Präventionsstrategien für Gesundheitszustände nicht direkt über diesen Podcast an. Diese Plattform ist kein Ersatz für die persönliche Betreuung und Beratung durch einen zugelassenen Zahnarzt oder Arzt. Wir empfehlen unseren Zuhörern dringend, sich mit ihren eigenen Zahnärzten in Verbindung zu setzen, um individuelle Zahngesundheitsbedürfnisse und -probleme zu berücksichtigen. Die hier geteilten Informationen zielen darauf ab, den Zuhörern Wissen über Zahngesundheit zu vermitteln, dürfen jedoch nicht als Grundlage für gesundheitsbezogene Entscheidungen ohne Zahngesundheit verwendet werden professionelle Anleitung. Ihr Zahnarzt ist die beste Quelle für Ratschläge zu Ihrer Zahn- und allgemeinen Gesundheit. Bitte lassen Sie sich bei Fragen oder Bedenken bezüglich Ihrer Zahngesundheit immer von Ihrem Zahnarzt oder anderen qualifizierten medizinischen Fachkräften beraten.


